Bio Brot & Kuchen aus der
Alle Preise auf Biobackwaren verstehen sich inklusive 7% gesetzliche Mwst.
Bio-Vollkornbäckerei Steffen Beyer
DE-021-Öko-Kontrollstelle
Wir verwenden zum backen unserer Bio Backwaren nur Vollmeersalz ohne Trennmittel,Honig, natürliche Gewürze, kein Zucker oder Zuckeraustauschstoffe und keine chemischen Backhilfsmittel.Unser Sortiment ist abwechslungsreich, ohne die klassischen Brotsorten zu vernachlässigen. Unsere Kunden können beim Bio-Angebot mit hoher Qualität und gutem Geschmack rechnen".
Prüfschema für uns ist: zum einen das Aussehen, Geschmack und Geruch. Zum anderen aber auch die Konsistenz des Brotes, ist es zu weich oder zu fest oder krümelt es? Andererseits wird besonderes Augenmerk auf wichtige Inhaltsstoffe gelegt, wie die Verwendung von Vollkornmehl, möglichst mit einem Anteil von 100%. Je höher der Anteil an Vollkornmehl ist, umso schwieriger ist es für den Bäckermeister, ein gutes Brot einem entsprechendem Volumen und Konsistenz zu backen. Es wird damit zu einer täglichen Herausforderung!
Bio-Bäckereien und Bäckereien mit einem Bio-Sortiment verwenden für ihre Bio-Backwaren ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert ökologischen Landbau und verzichten konsequent auf chemische Zusatzstoffe.
Die Bio-Bäcker verwenden ausschließlich Getreide aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft. Der konsequente Verzicht auf chemische Zusatzstoffe erfordert besonderes handwerkliches Können.
Hintergrund
Aus Rohstoffen- möglichst ohne Zusatzstoffe- qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen ist eine Aufgabe, die sich Bio Bäcker mit Leib und Seele widmen, und bei der sie auf die Kunstfertigkeit sowie auf viel Zeit für nazürliche Reifungsprozesse setzen. Dabei halten sie sich strickt and die Vorschriften der EG-Öko Verordnung.
Ein Großteil der Bäckereien und Konditoreien ist Mitglied in einem Bio Verband. Die Verbandsrichtlinien spiegeln die Qualitätsansprüche und die Kundenwünsche innerhalb der jeweiligen Mitgliedsbetriebe wider. Die wenigen nach EG-Öko Verordnung erlaubten Zusatzstoffe werden in den Bio Verbänden zum Teil nochmals reduziert. Die Bio Verbände achten auf sinnvolle Verarbeitungsschritte, damit auch verarbeitete Bio Produkte so natürlich wie möglich sind.
Kontolle
Die gesamte Herstellungskette vom Landwirtschaftbetrieb bis zur Ladentheke wird jährlich mindestens einmal und darüber hinaus auch zwischendurch ohne Voranmeldung durch amtlich zugelassene Kontrollstellen geprüft. Zusätzlich unterziehen sich Bio Verbandmitglieder regelmäßig der Kontrolle hinsichtlich der Bio Verbandsrichtlinien.
Bio Brot
Wir haben in Deutschland mehr als 620 Bio Bäckereien. Für Ihre Bio Brote und ihren Bio Kuchen verwenden sie am liebsten selbst gemahlenes Vollkornmehl und –schrot.
Wie entsteht eigentlich ein Bio-Brot?
Die Rohstoffe müssen aus ökologischem Anbau sein! Dazu kommt ein hoher Anteil an Vollkornbrot und handwerkliche Tradition mit einem Minimum an Zusatzstoffen: Das zeichnet einen Bio-Bäcker und seine Bio Backwaren aus. Bei der Teigverarbeitung und beim Backen gibt es keine großen Unterschiede zu konventionellen Betrieben.
Der Weg vom Mehl zum Brot
Die Faustregel lautet: 2 Quadratmeter Bio-Acker für 1 Kilo Brot.
Für Bio-Brot darf nur Getreide aus ökologischem Anbau verwendet werden. Durch den Verzicht auf Mineraldünger und chemische Spritzmittel verringert sich zwar den Ertrag, aber dafür hat die Umwelt und der Verbraucher viele Vorteile.
Zudem werden wesentlich weniger Nährstoffe wie Nitrate und Phosphate aus dem Boden ausgewaschen. Wer ein Kilo Bio-Brot kauft, sorgt dafür, dass zwei Quadratmeter Acker biologisch bebaut werden können. Weil nicht gespritzt wird, leben auf dem Bio-Acker mehr Wildkräuter und Insekten. Seltene Vögel wie Feldlerche und Singdrossel finden Nahrung. Auch das Klima profitiert. Für die Produktion von einem Kilogramm Öko-Getreide wird ein Drittel weniger Energie verbraucht als beim konventionellem Anbau.
Volles Korn
Beim vollen Korn konzentrieren sich viele Vitamine und Mineralstoffe in der Schale der Getreidekörner. Damit sich diese Nährstoffe auch im Brot wieder finden, setzen Bio-Bäcker bevorzugt Vollkornmehl oder -schrot ein. Die meisten Betriebe haben ihre eigene Mühle und mahlen das Korn erst kurz vor dem Backen, da sich die Vitamine und Mineralstoffe nach dem öffnen des Korns nur 8 Stunden halten. Empfindliche Inhaltsstoffe bleiben dadurch besser erhalten. Helles Auszugsmehl setzen Bio-Bäcker für Bio Backwaren oder Kuchen ein, die mit Vollkornmehl nicht so gut gelingen.
Hilfsmittel: Beschränkte Auswahl
Bio-Bäcker legen Wert auf handwerkliche Tradition und verzichten weitgehend auf Zusatzstoffe. Die deutschen Bio-Verbände, denen fast alle Bio-Bäcker angehören, erlauben als Triebmittel für Backwaren nur Zutaten, die schon in Omas Kochbuch standen: Weinstein, Pottasche und Hirschhornsalz.
Bio-Brot hat viele Vorteile
Bio Vollkornbrot bewahrt alle Bestandteile des vollen Getreidekorns: Keimling, Mehlkörper und Randschichten. Es enthält viele Vitamine, Mineralien, ungesättigte Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, und Ballaststoffe.
Bio-Vollkornbrot ist das Beste, was in einer Backstube entstehen kann. Die Zutaten dazu kommen ausschließlich aus ökologischem Anbau. Der Verzicht auf industrielle Zusatzstoffe machen Bio-Brot erst richtig vollwertig und gesund.
Gesundheit
Getreide ist wegen seines Gehaltes an komplexen Kohlenhydraten eine optimale Energiequelle. Das Getreideeiweiß hat in Verbindung mit anderen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten oder Milchprodukten eine hohe biologische Wertigkeit. Der Fettgehalt ist meist eher niedrig. Getreide enthält die lebensnotwendige Linolsäure und fettlösliche Vitamine, besonders Vitamin E. Außerdem sind die Vitamine B1, B2, B6 reichlich vorhanden, die wie die Mineralstoffe vor allem in den Randschichten vorkommen. Hier sind Magnesium, Eisen sowie die Spurenelemente Zink und Kupfer hervorzuheben. Nur Vollkorngetreide liefert ausreichend Ballaststoffe. Sie wirken positiv auf den Blutzucker- sowie den Cholesterinspiegel und können Stuhlverstopfung und Darmkrebs vorbeugen. Damit gehen sie gegen das bekannte Manko der durchschnittlichen Unterversorgung mit Ballaststoffen vor.
Durch die Transparenz der Zutaten von Bio-Brot erleichtert es das Allergikerleben beträchtlich.
Was darf alles in ein Bio Brot oder Bio Kuchen?
Sauerteig entsteht aus Mehl, Wasser und Bakterien. Seine Milch- und Essigsäure schützen das Brot vor Schimmel und machen es haltbar. Sauerteigbrote sind sehr herzhaft und besonders bekömmlich. Ein spezieller Sauerteig ist das Backferment, das aus getrocknetem Getreide, Honig und Hülsenfrüchten entsteht. Backfermentbrote sind milder als andere Sauerteigbrote. Mit Backferment können ebenso wie mit dem üblichen Sauerteig alle Getreidearten verbacken werden.
Backhefe besteht aus Sproßpilzen und sorgt durch Sauerstoff oder Zucker (alkoholische Gärung) für eine intensive und schnelle Lockerung des Teiges. Hefebrote sollten Weizen, Dinkel oder Kamut enthalten. Aus dem Getreideeiweiß bildet sich – wie bei jedem anderen Brot – das sogenannte Klebergerüst. Hefebrote sind locker, aber nicht so lange haltbar wie Sauerteig- und Backfermentbrote.
Hefe wird üblicherweise auf Melasse, die als Abfall bei der Weißzuckerherstellung entsteht, kultiviert. Zudem werden Chemikalien wie Schwefelsäure oder Ammoniak verwendet. Neuerdings gibt es Bio-Hefe, die auf biologisch angebautem Getreide und ohne Chemieeinsatz wächst. Diese Hefe wird selbstverständlich nicht gentechnisch manipuliert. Bio-Bäckereien verarbeiten die neue Bio-Hefe teilweise bereits. In Naturkostläden wird sie auch schon in Würfeln verkauft.
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